Warum ich das hier baue
Ich habe alles gemacht, was man angeblich machen muss, um Geld zu verstehen: gegründet, studiert, Investment Banking, Vertrieb. Keine dieser Stationen hat mir erklärt, wie Geld entsteht, wer davon profitiert und ob der Würfel gezinkt ist. Das habe ich am Ende selbst herausgefunden. inschlau ist der Ort, an dem ich es so aufschreibe, dass du es prüfen kannst, statt es mir zu glauben. Das ganze Warum steht im Manifest.
Stationen
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2016 bis 2020
Selbständig mit 17, ausgestiegen auf dem Höhepunkt
Mein größter Horror nach der Schule war die Schleife: neun bis fünf, vierzig Jahre, fertig. Also habe ich noch in der Schulzeit gegründet: Marketing und E-Learning für einen Trading-Coach, Social-Media-Kampagnen für Selbständige und Unternehmen. Es lief. Ein Kunde wuchs von 2.000 auf 50.000 Euro Monatsumsatz.
Und trotzdem stimmte etwas nicht. Ich habe Versprechen vermarktet wie „10.000 Euro im Monat, befreie dich von deinem Job“. Heute weiß ich, was ich damals nur gespürt habe: Die Spekulationsbranche ist eine Umverteilungsmaschine von klein nach groß, und die Wahrscheinlichkeit, dass ein gecoachter Kleinanleger gewinnt, ist nicht die aus der Anzeige. Nach einem Jahr, auf dem Höhepunkt des Projekts, bin ich ausgestiegen. Nicht weil das Geld ausblieb, sondern weil mir das Fundament fehlte, ein echtes Unternehmen zu führen, und weil ich etwas bauen wollte, das bleibt. Wenn Geld fließt, hält es dich fest. Es war die schwerste Entscheidung bis dahin. Erste Lektion: Wer verkauft, muss verstehen, was er verkauft. Ich habe es damals nicht verstanden.
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2020 bis 2021
Der normale Weg
Also der Weg, den alle empfehlen: Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Nach einem Jahr die Rechnung: Wenn ich Geld verstehen will, muss ich dahin, wo es gemacht wird.
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2021 bis 2023
Frankfurt: die Szene, die alles gedreht hat
Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität, parallel Werkstudent und Praktikant im Corporate Finance und M&A, unter anderem bei PwC (Industrials), EichenFels (Small Cap und Distressed M&A) und VICTORIAPARTNERS (Real Estate). Bewertungen mit DCF und Multiples, Teaser, Information Memoranda, Equity Research im Börsenverein der Universität. Ich dachte, hier lerne ich, wie man Unternehmen kauft und wie das Geldsystem wirklich läuft.
Dann setzte mich jemand vor eine Präsentation: „Pass auf, ich zeig dir jetzt mal richtiges Investment Banking.“ Ich schob Logos in PowerPoint hin und her. In dem Moment war es klar: Ich war eine besser bezahlte Bürokraft mit längerer Schicht. Weder Uni noch Bank haben mir erklärt, wie Geld entsteht und warum es sich dort sammelt, wo es schon ist. Zweite Lektion: Zahlen lügen nicht, aber die Geschichten um sie herum tun es oft. Und die Institutionen, die Geld verwalten, erklären es nicht. Sie verwalten es.
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seit 2023
Zurück. Vertrieb. Hunderte Gespräche.
Zurück nach Lippstadt, Vertrieb im Versicherungsmarkt. Hunderte Gespräche mit Menschen, die große Entscheidungen treffen: Vorsorge, Absicherung, Geld für Jahrzehnte. Was mir Uni und Bank nicht zeigen konnten, zeigte der Küchentisch: Wir sind alle Menschen mit denselben Bedürfnissen, und fast niemand kennt die Mechanik der Dinge, über die er entscheidet. Nicht aus Dummheit. Weil es niemand erklärt, und weil der, der es erklärt, meistens daran verdient. Von innen sah ich, wie ein Vertriebssystem gebaut ist: wer wofür bezahlt wird. Dritte Lektion: Menschen mit einem vernünftigen Fundament treffen bessere Entscheidungen. Das Fundament ist das, was fehlt.
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2026
Bachelor über die Frage, die mich seit 17 verfolgt
Neben dem Vollzeitjob den Bachelor an der Hochschule Hamm-Lippstadt abgeschlossen. Thema der Arbeit: „Die kreditbasierte Geldschöpfung und ihre Auswirkungen auf Einkommensverteilung und Preisstrukturen“, also wie Geld im Bankensystem entsteht, über welche Kanäle es wirkt (Cantillon-Effekt, Kredit und Vermögenspreise) und warum es sich dort sammelt, wo es schon ist. Zum ersten Mal konnte ich das System sauber auseinandernehmen, mit Quellen statt Meinungen. Das war der Startschuss für inschlau.
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parallel, die ganze Zeit
Die zweite Spur: Bewusstsein
Am Ende der Selbständigkeit, in den Frankfurter Nächten, immer wenn ich Kraft gebraucht habe: Hermetik, Kabbala, Franz Bardon, Meditation. Nicht als Esoterik, sondern als Werkzeug, um mich zu erden und mein Leben zu hinterfragen. Und dort dieselbe Beobachtung wie beim Geld: Die Erkenntnisse sind einfach. Aber sie werden hinter Geheimnisstufen, Paywalls und okkultem Vokabular versteckt, und alle Schulen reden um denselben Kern herum. „Meistere deinen Geist“ ist mein Versuch, diesen Kern ohne Hokuspokus in ein System zu bringen: kostenlos, mit Quellen, prüfbar.
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2026
Launch der inschlau Wirtschaftsschule
73 interaktive Lektionen, 12 Boss-Level und 6 Wirtschafts-Simulationen, komplett kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar, ohne Paywall auf das Kernwissen. Der erste Flügel des inschlau-Universums.
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Heute
Ausbau des Universums
Die Wirtschaftsschule wächst weiter, „Meistere deinen Geist“ ist als zweite Schule live, und jede neue Lerneinheit muss denselben Test bestehen: Grundbaustein oder Interpretation? Mein Ziel ist unbescheiden: so viel vom System hinter dem System verstehen, wie ein Mensch kann, und alles davon so aufschreiben, dass es die Grundlage für eine freie Gesellschaft sein kann. Ich will keine Follower. Ich will Leute, die nach der letzten Lektion sagen: Danke, ab hier komme ich allein weiter.
Woran du inschlau messen kannst
Transparenz vor Vertrauen: Die Frage „Woran verdient dieser Mensch?" beantworten wir, bevor du sie stellst: über Werbung und gekennzeichnete Partner-Links. Das Kernwissen bleibt dafür für alle gratis. Empfehlungen entstehen aus Recherche, nie aus der Provision. Mechanismen vor Meinungen: Wenn wir etwas nicht auf einen beobachtbaren Mechanismus zurückführen können, unterrichten wir es nicht. Befähigung vor Bindung: Jeder Inhalt soll dich unabhängiger machen, das ist der ganze Plan.
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